„Alike“ – Der Wahnsinn in acht Minuten

Alike erzählt die Geschichte von Copy und Paste, von einem liebenden Vater, der das vollkommene Glück für seinen Sohn sucht. Gesellschaftlich betrachtet ist dieses Glück nur durch Leistung und Disziplin zu erreichen. Was scheinbar zählt, sind gute Noten in der Schule, ein anerkannter Studiengang und ein prestigeträchtiger Job.

Aus dem fröhlichen Kind wird nach und nach ein frustrierter Schüler, der langsam einsieht, dass sein Vater nur dann zufrieden ist, wenn er sich in die gesellschaftliche Ordnung eingliedert. In dieser Ordnung gibt es keinen Raum für seine Kreativität und Individualität. Es ist schlecht anders zu sein. Also passt er sich an und verblasst.

„Im Leben lernt der Mensch zuerst gehen und sprechen. Später lernt er dann, still zu sitzen und den Mund zu halten.“

Der Kurzfilm dauert nur acht Minuten, es wird kein Wort gesprochen, und dennoch bringen einen diese Bilder zum Nachdenken. Unsere Individualität wird durch die Gleichförmigkeit der Gesellschaft behindert. Und Alike bringt diese traurige Erkenntnis perfekt auf den Punkt.

Wollen wir unsere Individualität abgeben, um dazuzugehören? Oder wollen wir den Mut haben, um aus der Reihe zu tanzen?

 

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